Gerald Jegal

1.800,00

Unikat

GR. S

BESCHREIBUNG
Ungefütterter, locker geschnittener Blazer aus fließendem Cupro-Stoff mit aufgesetzten Taschen  und aufgerollten Ärmeln sowie einem hohen Schlitz am Rücken

TECHNIK
Gerald Jegal bemalte den Blazer mit Edding und einem Molotow-Marker. Der Stil ist aus dem Sketching Style des Graffiti-Writings entlehnt und zeigt klassische Elemente aus der urbanen Subkultur. Diese wurden der sakralen Madonnenfigur beigefügt, sodass eine paradoxe Symbolik der beiden Welten entsteht.

STOFFZUSAMMENSETZUNG
Cupro 100% col. Güll (mehr Infos)

Verkauf über Helene Galwas GmbH, Erlös an die KunstNothilfe.

1 vorrätig

Gerald Jegal
Gerald Jegal ist 1991 in München geboren. Schon seit seiner Jugend prägten sich sein Interesse und seine Arbeitsmethodik im Graffiti und Urban Art aus, dieser Einfluss begleitet seine Arbeit bis heute. Nach dem Studium der Architektur folgte eine praktische Orientierungs-Phase. Mittlerweile spielen grundsätzlich Schnittstellen zwischen analoger und digitaler Prozess-Symbiose die zentrale Rolle in seinem Schaffensprozess und bieten eine reichhaltige Basis. Dazu stellen thematische Verschränkungen zwischen Architektur und Gesellschaft im öffentlichen Raum die Motivation seiner Arbeiten dar. In diesem Zusammenhang arbeitet er mit dem Künstler Kollektiv [BROKE.TODAY] und reaktiviert leerstehende Flächen in München. Momentan bespielt das Kollektiv eine Gewerbefläche in der Kaufingertor Passage mit einer Pop up Galerie, dabei bieten sie jungen kreativ Schaffenden aus der  Region eine Plattform, Subkultur zu leben. Mit der Publikation [STYLETOLOGY] werden diese Aspekte als konkreter architektonischer Entwurf ausformuliert. Das Buch dazu bietet die Grundlage zur Diskussion und stellt ein repräsentatives Politikum für die Subkultur Münchens dar. Der Dialog zwischen Architektur und Urbaner Kunst steht dabei immer im Mittelpunkt seines Schaffens. In diesen spiegeln sich stets zentrale Aspekte der urbanen Kunst, vorwiegend das Ephemere des Graffiti stellt das Spannungsfeld in der Urban Art dar und die daraus stetige Überlagerung bietet eine aussagekräftige Basis für viele weitere Arbeiten. Seine freihand Graffitis sind filligrane zeichnerische Meisterwerke und begeistern zunehmend das Publikum.

Foto: @flex__productions

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broke.today