Das Gruppenkonto - für Aktivist*innen

Mit dem Gruppenkonto bieten wir die Möglichkeit, einen digitale Sammelkasse einzurichten, mit dem Kollektive und Gruppen von Aktivist*innen gemeinsam ihr Geld sammeln und verwalten können. Es braucht dafür keine Rechtsform oder Institution, sondern nur eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben.

 

  • Einrichtung des Gruppenkontos in wenigen Minuten
  • Kontoeinsicht und Mitbestimmung für alle Mitglieder
  • Spenden mittels Bankverbindung oder auch PayPal einfach empfangen
  • Automatische Dokumentation aller Transaktionen und Unterlagen

Wie kann das Gruppenkonto Aktivist*innen helfen?

Wir bieten rechtsformlosen Gruppierungen und Umweltschutzgruppen, LGBT+-Aktivist*innen oder MenschenrechtlerInnen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten durchzuführen, indem wir Gruppenkonten möglich machen, die an kein privates Konto gebunden sind.

Externe Spenden können einfach per Überweisung, PayPal und andere Zahlungsdienste gesammelt werden. Dabei haben alle Mitglieder jederzeit Einblick in alle Ein- und Auszahlungen. Über die Auszahlungen wird digital, gemeinsam und demokratisch entschieden. Welche Kosten ihr für die Nutzung der elinor Plattform habt, entscheidet ihr selbst!

Wie funktioniert das Gruppenkonto?

  1.  Als Initiator*in richtest du mit wenigen Klicks auf elinor eine Gruppe ein
  2. Du lädst die Gruppenmitglieder ein, die gemeinsam mit dir das Geldveranlten und über alle Auszahlungen mitentscheiden sollen
  3. Ihr erhaltet von uns die Kontodaten und eure Mitglieder und Unterstützer*innen können sofort einzahlen
  4. Jetzt kann jedes Gruppenmitglied online eine Auszahlungsanfragen zur Abstimmung stellen

Ich bin Ben vor Fridays for Future. In München war ich von Anfang an bei den Demos dabei und engagierte mich in der Organisation. Tatsächlich ist es uns gelungen, die Klimakrise in die Medien und auf die politische Agenda zu bringen. Dass wir dafür den Unterricht bestreiken mussten war unser persönliches Risiko. Dann wurden uns aber im April 2019 die ersten Bußgelder angedroht. Das System wollte wohl austesten, wie ernst wir es wirklich meinen. Unsere Antwort war: „Wer Schüler*innen, die sich wehren, nun ernsthaft Bußgelder ausstellen möchte, möge die Rechnung doch direkt an die Regierung schicken – für ihre katastrophale Klimapolitik.“ Und wir starteten einen Rechtshilfefonds auf elinor – drei weitere FFF-Aktivist*innen und ich. Weniges Stunden nachdem wir das über unsere Online-Kanäle publik gemacht haben, kamen schon die ersten Überweisungen: über 1.000 EUR am ersten Tag in Kleinstbeträgen. In den folgenden Tagen ging es so weiter. Für uns war das ein Zeichen der gelebten Solidarität. Die sanktionierten Schüler*innen sind tatsächlich nicht alleine. Mit dem Rechtshilfefonds startete FFF ein bundesweit tätiges Team, das jetzt betroffene Schüler*innen unterstützt. Über die Auszahlungen stimmen wir uns mobil per elinor ab. Genau solche Tools brauchen wir, um gemeinschaftlich für Klimagerechtigkeit zu kämpfen!

Ben Awenius

Mitglied seit 2019

fridaysforfuture Rechtshilfe

Schutz vor Bußgeld-Bescheiden und Rechtskosten für fff Aktivist*innen

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Wir haben hier eine übersichtliche Anleitung zusammengefasst, sodass ihr sofort starten könnt. Auf unserem Blog haben wir außerdem die Basics zusammengestellt – von Einzahlungen, über Mitgliedseinladungen und Auszahlungen.

Falls ihr Fragen habt oder mit uns ins Gespräch kommen wollt, stehen wir euch gerne zur Verfügung. Schreibt uns gerne an info@elinor.network.

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