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Der elinor-Beitrag: Gemeinschaftliche Finanzierung unserer Plattform

Nov 15, 2021 | 0 Kommentare

Wie kann man eine digitale Plattform betreiben und finanzieren, wenn es ausgeschlossen ist, sich über Werbung oder Datenverkauf zu finanzieren? Wir wollen euch erzählen, wie das Beitragsmodell von elinor funktioniert und wie ihr an dem Erhalt und der Weiterentwicklung unserer Plattform beitragen könnt.

Wir verstehen elinor als eine Ermöglichungsplattform und wollen sie allen Gruppen von Menschen zur Verfügung stellen, die – auch ohne eine Rechtsform – gemeinsam Geld verwalten möchten. Bei der Entwicklung der Plattform und Betreuung der Community entstehen für uns natürlich Kosten. Dazu kommen auch Ausgaben, wie z.B. die Miete für unsere Büroräume, unsere Gehälter zum Leben oder die Beschaffung von Material und verschiedenen Tools, die wir für die alltägliche Arbeit brauchen.

Bis hierhin konnten wir das Ganze durch unterschiedliche Förderungsmittel finanzieren. Bei der Gründung von elinor haben wir verschiedene Forschungs- und Entwicklungsgelder von u.A. der GLS Bank und Hannoversche Kassen bekommen, dazu wurden wir von vielen großartigen Menschen unterstützt und begleitet. Anfang 2020 haben wir schließlich entschieden, elinor ganz auf die Gruppenkonten zu fokussieren. Um die Umstellung der Plattform finanzieren zu können, haben wir am IGP Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie teilgenommen und – gemeinsam mit einer Finanzierung durch die GLS Bank – die Förderung bekommen .

Jetzt ist es wichtig, dass wir langsam selbst unsere Kosten decken. Deshalb haben wir gemeinsam mit euch das Beitragsmodell von elinor entwickelt. Wir haben uns dafür entschieden, auf einen freiwilligen Beitrag auf die Einzahlungen in die Gruppenkonten zu setzen. Was bedeutet das?

Ihr entscheidet, in welcher Höhe ihr die Kosten für den Betrieb und die Weiterentwicklung von elinor mittragen wollt, indem ihr einen Prozentsatz festlegt, der auf die Einzahlungen ausfallen soll. Ihr habt keine Kosten je Nutzer*in, keine fixen Gebühren und damit auch kein Risiko. Es entstehen für euch nur Kosten, wenn ihr auch Gelder in die Gruppe einzahlt. Für uns war es nämlich sehr wichtig, ein Modell zu wählen, bei dem wir die Hemmschwellen im Umgang mit Geld so niedrig wie möglich halten und allen einen Zugang bieten können.

Im Gruppenvertrag eurer Gruppe findet ihr den Punkt Nutzungsgebühr. Hier könnt ihr den Prozentsatz eintragen, mit dem ihr uns unterstützen wollt. Eine faire Einschätzung liegt zwischen 3% und 7%.
Ihr könnt den elinor-Beitrag natürlich jederzeit anpassen und je nach eurer finanziellen Situation einen höheren oder niedrigeren Prozentsatz festlegen. 

Ihr habt es in der Hand: Wenn wir eine durchschnittliche Transaktionsgebühr von min. 4,5% der Einzahlungen erreichen, können wir unsere Kosten decken. Nur so können wir euch und vielen anderen mehr das Gruppenkonto zur Verfügung stellen.

Gemeinschaftlich lässt sich mehr erreichen! 

 

 

Beitrag von Chiara Marchi

Photo by tabitha turner on Unsplash

 

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